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In fünf Jahrgangsgruppen wurden Männlein und Weiblein jeweils gemeinsam
bewertet. In der Gruppe der Jüngsten (bis 10 Jahre) schnitt TuSLi am besten ab: Platz 1, 2 und 3 für
David Korge (105,5 Punkte), Chiara Bachnick (104,4) und Anna Wenger, die in ihrem ersten Trampolin-Wettkampf
für drei gelungene L5-Übungen mit 91,0 Punkten belohnt wurde.
In der Jg.-Gruppe 11 und 12 Jahre setzte sich Celina Seidel aufgrund der deutlich höheren Schwierigkeit in beiden Kür-Übungen mit 111,8 Punkten durch gegen Jerome Schüler vom SSC Südwest (110,5). Emilia Bishara und Tabea Spindler folgten mit 87,4 bzw. 87,1 Punkten auf den Plätzen 3 und 4. Hannah Kotlan sprang die drittbeste Pflicht ihrer Gruppe, konnte jedoch ihre beiden Kürübungen nicht zuende bringen: 7. Platz mit 50,3 Punkten. Schade, im Training und beim Einturnen hatte noch alles prima geklappt. Die 13-Jährigen bildeten eine eigene Gruppe. Dort landeten Elissa Seiffer (109,9), Anton Habel (99,7), Viviane Baumgart (94,6) und Takamasa Yoshizawa (65,5) hinter der überlegenen Siegerin vom TSV Rudow auf den Plätzen 2, 3, 4 und 5. In ihrer ersten Kür holte Elissa sogar eine höhere Haltungsbewertung als die Siegerin, die dann in der 2. Kür durch Reduzierung ihrer hohen Schwierigkeit wieder an Elissa vorbeizog. Takamasa verpasste durch eine Unkonzentriertheit mit daraus resultierendem Abbruch in der 1. Kür eine bessere Platzierung. Auch bei den 14- bis 17-Jährigen kam die Siegerin Xenia Pobloth vom TSV Rudow, und auch hier folgte TuSLi mit Soraya Höfs (112,7) und Marcella Reeves (106,1) auf den Plätzen 2 und 3. Bei den Erwachsenen (18 Jahre und älter) gab es ein spannendes TuSLi-internes Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg zwischen Joschka Mowitz und Norbert Lienig. Nach der Pflicht lag Joschka aufgrund seiner ein wenig besseren Haltung mit 3 Zehnteln vorn. In seiner 1. Kür musste Norbert mitten in der Übung umstellen und verzählte sich dabei, außerdem litt die Sprunghöhe, die seit diesem Jahr auch ins Ergebnis eingeht. Er sprang 11 Teile, also ein Teil zu viel. Dafür musste jeder Haltungskampfrichter ihm einen ganzen Punkt abziehen, was insgesamt 3 Punkte ausmachte, weil die Summe der mittleren drei von fünf Haltungskampfrichtern die Haltungsnote bildet. Nach der 1. Kür lag Joschka mit 2,1 Punkten vorn. In seiner 2. Kür reagierte Joschka und steigerte seine "Flughöhe" bei gleichbleibend guter Haltung. Aber auch Norbert steigerte sich und zeigte eine sichere Übung: 7 Zehntel mehr als Joschka. Am Ende gewann also Joschka mit 126,3 Punkten vor Norbert mit 124,9 Punkten. Nach 5 Jahren wollte auch ich mir mal wieder in einem Wettkampf beweisen, dass ich 3 Übungen durch Konzentration und Nervenstärke (und ohne viel Training, da ich als Trainer kaum noch selber springe) ohne Abbruch springen kann. Mein Vorhaben gelang, ich ließ den beiden Springerinnen vom SSC Südwest jedoch den Vortritt und belegte mit 99,6 Punkten den 5. Platz. Auch bei diesem Wettkampf herrschte wieder Kampfrichter-Mangel, so dass außer drei Haltungskampfrichtern das gesamte Wettkampfgericht von TuSLi gestellt wurde, wobei ich neben meinem Springen auch noch mit unserem verletzten Niklas zusammen die Schwierigkeit der Übungen bewertete. Bernd-Dieter Bernt |
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