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Synchron-Wettkämpfe stecken immer voller Überraschungen, weil es zwar Spaß
macht, zu zweit die gleiche Übung zur gleichen Zeit zu turnen, aber auch schwierig ist, stets die gleiche
Sprunghöhe zu haben wie der Synchronpartner.
In der Jahrgangsgruppe der Schülerinnen (bis 14 Jahre) gelang TuSLi der totale Triumph: Xenia Heuschkel und Celina Seidel siegten mit 106,6 Punkten vor Laura Eyer und Yola Pretsch (102,1 Punkte). Dazu kamen noch Megumi Yoshizawa und Elissa Seiffer (93,6) auf dem vierten sowie Emilia Bishara und Nina Negi (93,4) auf dem fünften Platz. Auch für unsere Schüler Till Sommer und Andrej Cesnokov lief es prima: Zusammen mit dem punktgleichen Paar vom SSC Südwest erhielten sie für 93,9 Punkte eine Goldmedaille. Vorjahres-Siegerin Janine Schwarz stieg auch in diesem Jahr aufs Treppchen bei den Jugendturnerinnen: Weil Meret Vollmann nach einer Mandel-Operation ausfiel, mit neuer Partnerin Miriam von Lampe. Ganze fünf Zehntel hinter dem Siegerpaar vom FEZ Wuhlheide und nur drei Zehntel hinter Michaela Gebele und Soraya Höfs (Kombination TuSLi/VfL Lichtenrade) kamen sie mit 106,3 Punkten auf den dritten Platz. Die Konkurrenz der Jugendturner (15 bis 17 Jahre) wurde von unserem Paar Tobias Wienecke und Takamasa Yoshizawa beherrscht, sie waren nämlich konkurrenzlos. Da die beiden erst drei Tage vor dem Wettkampf zum ersten Mal miteinander trainieren konnten, hatten sie in allen drei Übungen Fehler, die zu Punktverlusten führten. Trotzdem freuten sie sich über 58,7 Punkte und ihre Goldmedaillen. Auch bei den Turnern war TuSLi vertreten. Louis Grohé und Niklas Babel schafften leider nur ihre zweite Kür fehlerfrei, die aber dafür umso besser und sehr synchron. Auch ihre Pflicht mussten sie nach drei von zehn Teilen wegen Landung auf der Sicherungsmatte abbrechen. So kamen sie mit 84,7 Punkten auf den Bronzeplatz. Insgesamt gingen 9 der 15 Medaillenplätze an TuSLi-Springer, womit wir wie in den Vorjahren erfolgreichster Berliner Synchron-Verein waren. Bernd-Dieter Bernt |