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Synchron-Wettkämpfe stecken immer voller Überraschungen, weil es zwar Spaß
macht, zu zweit die gleiche Übung zur gleichen Zeit zu turnen, aber auch schwierig ist, stets die gleiche
Sprunghöhe zu haben wie der Synchronpartner.
Xenia Heuschkel und Lena Zinnen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten souverän mit 107,4 Punkten vor dem TuSLi-Überraschungspaar Yola Pretsch und Laura Eyer (102,1), die sich durch hohe Synchronität vor unsere Drittplazierten Antonia Vandersee und Celina Seidel (100,9) schoben. Zu diesem Total-Erfolg bei den Schülerinnen gesellten sich noch Sarah Ezekiel und Eliza Hähnke (5. Platz mit 98,3) sowie Megumi Yoshizawa und Emilia Bishara (9.Platz mit 80,9). Megumi und Emilia waren das jüngste Paar, und ihnen merkte man nach einer recht gelungenen Pflicht in den beiden Kürübungen die Nervosität an. Bei den Jugendturnerinnen sah es ähnlich gut aus: Die Vorjahres-Siegerinnen Meret Vollmann und Janine Schwarz erhielten in allen drei Durchgängen die höchste Wertung und siegten mit 109,1 Punkten vor Rebecca Schulenberg und Miriam von Lampe (105,5), die in den beiden Kürübungen durch hohe Synchronität überzeugten. Michaela Gebele und ihrer Partnerin vom FEZ Wuhlheide merkte man an, dass sie sehr kurzfristig zusammengefunden hatten: Durch missverständliches Anzählen in der Pflicht führte die eine schon das erste Übungsteil aus, während die andere ein Teil später begann: 0 Punkte. In den beiden Kürübungen lief es dann besser: 4. Platz mit 52,8 Punkten. Auch unsere Männer konnten überzeugen: Norbert Lienig und sein Partner vom TSV Rudow ließen den Pflicht-Vorsprung der Männer vom VfL Lichtenrade durch gute Synchronität bei höherer Schwierigkeit auf winzige zwei Zehntel schmelzen und holten sich mit 119,3 Punkten die Silbermedaillen. Oscar Weißenbach und Gabriel Pannwitz hatten fleißig geübt, weil beide mit recht unterschiedlicher Sprunghöhe agieren, wenn sie einzeln springen. Nach Gabriels Problemen mit dem Barani (Salto mit halber Schraube) in der Pflicht kamen die beiden in erster und zweiter Kür immer besser in Schwung und landeten schließlich mit 64,6 Punkten auf dem 3. Platz. Insgesamt gingen 7 der 11 Medaillenplätze an TuSLi-Springer, womit wir wie in den beiden Vorjahren erfolgreichster Berliner Synchron-Verein waren. Im Wettkampfgericht leisteten Sabine Seidel, Marion Heuschkel, Jürgen Heuschkel, Mariele Gebele (Haltung) und Bernd-Dieter Bernt (Synchronität) zusammen mit den anderen Kampfrichtern von SSC und VfL gute Arbeit. Bernd-Dieter Bernt |
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Foto rechts: hinten v.l.: Laura, Yola, Antonia, Celina, Xenia, Lena, Sarah Mitte v.l.: Meret, Janine, Eliza, Megumi vorne v.l.: Michaela, Gabriel, Rebecca, Miriam, Emilia, Norbert |