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In vier Jahrgangsgruppen wurden Mädchen und Jungen gemeinsam bewertet,
jeder turnte eine Pflicht und eine Kür.
Bei den Jüngsten (bis 8 Jahre) eroberte sich Emilia Bishara mit zwei konstant guten Übungen mit 39,3 Punkten den ersten Platz. Die zweite TuSLi-Starterin in dieser Gruppe, Megumi Yoshizawa, verschenkte den Sieg, als sie nach der besten Pflicht in ihrer Kür ein Teil doppelt sprang. Für jedes zuviel gezeigte Teil muss jeder Haltungskampfrichter 1,0 Punkte abziehen, was hier den Verlust von ganzen 3 Punkten bedeutete. So kam Megumi mit 36,9 Punkten auf den 2. Platz. Bei den 9- und 10-Jährigen kam Laura Eyer mit der besten Kür und der zweitbesten Pflicht mit insgesamt 41,7 Punkten auf den 2. Platz. In ihrem ersten Wettkampf steigerte sich Nina Negi nach etwas wackeliger Pflicht in der Kür und landete mit 37,5 Punkten auf dem 4. Platz. Andrej Cesnokov war sehr aufgeregt in seinem ersten Wettkampf. Aber er besiegte seine Nervosität und kämpfte sich ohne Fehler durch die beiden Übungen. Nur die Haltung war nach 3 Monaten Training noch nicht gut genug für einen der vorderen Plätze: 35,0 Punkte bedeuteten Platz 9. In dieser Gruppe sprang Takamasa Yoshizawa außer Konkurrenz mit und erzielte 41,3 Punkte, wobei er in der Kür Salto rückwärts gehockt und gebückt und Salto vorwärts mit halber Schraube („Barani“) zeigte. In der Gruppe der 11- und 12-Jährigen konnte Lisa Dylla leider nicht ihre Trainingsleistungen wiederholen: Die Aufregung ließ die Knie weich werden und führte in der Kür sogar zum Übungsabbruch bei der Rückenlage. So reichten 20,4 Punkte nur zum vierten und letzten Platz in dieser Gruppe. Auch bei den Kampfrichtern zeigte TuSLi starke Leistungen: Louis Grohé errechnete die Schwierigkeit aller Übungen, Sabine Seidel und ich bewerteten gemeinsam mit drei weiteren Kampfrichtern die Haltung. Bernd-Dieter Bernt |