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In vier Jahrgangsgruppen wurden Mädchen und Jungen gemeinsam bewertet, jeder
turnte eine Pflicht und eine Kür. Bei den Jüngsten (bis 7 Jahre) eroberte sich Emilia Bishara mit der
besten Pflicht und der besten Kür souverän mit 39,2 Punkten den ersten Platz und wurde mit einem
Schokoladen-Nikolaus, den es für die Plätze 1 bis 3 gab, belohnt. In dieser Gruppe belegten Johanna
Hermandung und Justin Budell in ihrem ersten Wettkampf mit 17,4 bzw. 14,2 Punkten die Plätze 4 und 6.
Beide büßten durch Übungsabbruch viele Punkte ein, was besonders den ganz jungen Springern
häufig passiert. Im Training klappt noch alles prima, aber im Wettkampf spielt einem die Aufregung einen
Streich.
Bei den 8- und 9-Jährigen sprang Leonie Dartsch fehlerfrei mit 36,7 Punkten auf den Silber-Platz, wobei sie in der Kür sogar die meisten Punkte erhielt. Für Niklas Gebhardt konnten nur die ersten 7 Teile seiner Pflicht gewertet werden, und auch die Kür war nicht ganz fehlerfrei. So bedeuteten 27,2 Punkte den 4. Platz. In der Gruppe der 10- bis 12-Jährigen hat Mirko Büttner in der Pflicht die ungeliebte Rückenlage in Angriff genommen, kam danach aber nicht zurück in die Senkrechte: Übungsabbruch. In der Kür verzichtete er dann auf diesen für Anfänger schwierigen Sprung und beendete sie fehlerfrei, wenn auch mit verbesserungswürdiger Haltung. Insgesamt reichte es leider nur zum 9. und letzten Platz (18,4). Auch auf dem Treppchen der mind. 13-Jährigen war TuSLi vertreten: Michaela Gebele errang in ihrem ersten Wettkampf mit 42,2 Punkten den zweiten Platz. Wenn ihr die Kür genauso gut gelungen wäre wie die Pflicht, hätte es vielleicht sogar zum Sieg gereicht. Aber auch so war es ein gelungener Einstand, zumal die Siegerin vom PSV drei Jahre älter war. Bernd-Dieter Bernt |