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Bären-Cup beim VfL Lichtenrade 9.9.2006
In diesem Nachwuchs-Wettkampf gab es pro Altersklasse die Unterteilung in leichte Pflicht
(L: L4 - L8) und schwierige Pflicht (M: L8 - M7), wenn genügend Meldungen für die jeweilige Gruppe vorlagen. Einige
Gruppen wurden zusammengelegt. Wie üblich kamen die besten zehn Springer jeder Gruppe ins Finale.
Rebecca Schulenberg erreichte in der L-Gruppe Jg. 94 und jünger mit 71,9 Punkten einen
beachtlichen 5. Platz unter 47 gestarteten Mädchen. Miriam von Lampe wurde hier mit 45,3 Punkten Siebzehnte, und Lena Zinnen,
die zum ersten Mal Salto und Barani im Wettkampf turnte, kam auf Platz 21.
Henriette Reinke gehörte zu den jüngsten Teilnehmern in der M-Gruppe Jg. 94 und
jünger. Sie kam mit 71,8 Punkten auf den zehnten Platz, wobei sie erstmals den Cody (Salto rückwärts aus der
Bauchlage) zeigte.
In der entsprechenden Gruppe der Jungen kamen wegen der geringen Teilnehmerzahl nur die ersten
fünf ins Finale. Dieses verpaßte Simon Petry leider knapp: Mit 44,3 Punkten landete er auf Platz 6, aber auch er
meisterte den Cody.
Die M-Gruppe Jg. 93 bis 90 wurde mit der M-Gruppe Jg. 89 bis 85 zusammengelegt. Hier gehörte
Josy Nätebus zu den Jüngsten und kam mit 71,6 Punkten für drei saubere Übungen auf den siebenten Platz. Nach
der L8 in der Pflicht steigerte Josy die Schwierigkeit in der Kür dann und sprang eine M5.
Auch bei den Jungen wurden zwei Gruppen zusammengelegt: L für Jg. 89 bis 85 und M für
Jg. 93 bis 90. Tobias Wienecke bekam für 68,8 Punkte und den zweiten Platz einen silbernen Pokal. Wäre er in der
Pflicht, wo die Schwierigkeit keine Punkte bringt, anstatt seiner M5 eine viel leichtere L6 gesprungen, hätte er sicherlich
einen goldenen Pokal geholt. Aber sein Ziel, die M7 als Test für den SSC-Pokal, hat Tobias souverän erreicht.
Insgesamt war sehr erfreulich, dass alle TuSLi-Springer alle ihre Übungen ohne Abbruch
und mit teilweise sehr guter Haltung fehlerfrei durchturnten und auch die Schwierigkeit ihrer Übungen kontinuierlich steigt.
Bernd-Dieter Bernt
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