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Die Trampolin-Abteilung ist an vier Tagen in der alten Halle
der Kastanien-Schule: Samstag, Sonntag, Mittwoch und Freitag (nur Fortgeschrittene).
Für einen merklichen Leistungszuwachs muß man wenigstens zweimal pro Woche trainieren.
Wer sich für das Trampolinturnen interessiert, kann (und soll)
5 Probestunden absolvieren. Die TuSLi-Trampolin-Abteilung hat so großen Zulauf, dass wir
für alle Trainingsgruppen eine Warteliste haben und die Sonntag-Gruppe wegen permanenter
Überfüllung sogar ganz für Neulinge sperren müssen. Wir bieten aber Bewegungstalenten
mit Leistungsbereitschaft an, nach der Probephase sofort in die Abteilung aufgenommen zu werden,
weil wir Kinder fördern wollen, die Voraussetzung und Willen zu Erfolgen bei Wettkämpfen
mitbringen. Sollten sich die Erwartungen jedoch nicht erfüllen, müssten auch diese Aktiven
auf die Warteliste gesetzt werden.
Wir haben 3 Trampoline, auf denen jeweils max. 5 Aktive springen sollen.
In jeder Gruppe mit max. 15 Aktiven kümmern sich 2 oder 3 Trainer um die Springer.
Die Gruppen sind gemischt: Mädchen und Jungen, von 6 bis über 20 Jahre, Anfänger
und Fortgeschrittene.
Jede Trainingseinheit beginnt mit Erwärmung und Gymnastik,
dann folgen ca. 60 Minuten Springen auf dem Trampolin.
Ziel des Trainings ist nicht nur der Spaß des Einzelnen,
sondern auch die Förderung des Mannschaftsgeistes im Vereinssport und die Teilnahme
an Wettkämpfen in Berlin und Umgebung.
Es gibt Wettkämpfe für jede Stufe des Könnens.
Der Spaß kommt aber nicht zu kurz, weil schon das Springen einfach Spaß macht.
Außerdem wird auch Zeit zum Spielen auf dem Trampolin eingerämt für z.B.:
zu zweit springen oder Abwerfen oder Anbauen (jeder fügt ein neues Teil an eine Übung)
oder Springen von einem Gerät zum anderen oder Springen in einer Longe mit Gummiseilen.
Um dem Bewegungsdrang gerade der jüngeren Kinder Rechnung
zu tragen,
darf jeder, der gerade nicht auf einem großen Trampolin springt, jederzeit:
Springen auf einem Doppelmini-Trampolin, Schwingen an den Ringen, Seilspringen,
manchmal an Schwebebalken, Reck oder Barren turnen.
Die Verletzungsgefahr wird wegen der Sprunghöhe
häufig überschätzt. Zum Schutz der Springer werden an den Schmalseiten der
Geräte große Weichbodenmatten platziert und die Längsseiten mit kleinen
Bodenmatten ausgelegt. Man kann schon mal bei unglücklicher Landung im Fußgelenk
umknicken, was aber sehr selten passiert.
Zum Trampolinspringen muß fast jeder Mensch erstmal
eine gewisse Angst-Schwelle überwinden, das ist normal und auch gut so, denn
unbedachtes Drauflos-Springen oder Überschätzen der eigenen Möglichkeiten
kann gefährlich sein. Kinder mit einer zu hohen Angst-Hemmschwelle werden jedoch nur
sehr langsam vorankommen, mutige (aber nicht übermütige oder unvorsichtige)
Kinder haben es hier also wesentlich leichter. Auch ein Mindestmaß an
Bewegungsgefühl sollte vorhanden sein, da es sich durch Trampolinspringen zwar
verbessern, aber nicht völlig neu aufbauen läßt.
Trampolinspringen ist eine Sportart, die Training und
Konzentration erfordert, die Sporthalle ist kein Spielplatz. Eltern sollten ihre Kinder
auf diesen Aspekt hinweisen, bevor sie sich für das Trampolinspringen entscheiden.
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